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	<title>Presseberichte 2015 Archive - Charly Weibel</title>
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	<description>Kurpfälzer Mundartsänger aus Reilingen</description>
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	<title>Presseberichte 2015 Archive - Charly Weibel</title>
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		<title>Preisträger beim Mundartwettbewerb</title>
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		<dc:creator><![CDATA[charly1607]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 15:17:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Presseberichte 2015]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schwetzinger Zeitung, Montag, 17.08.2015 Mit „Geelariewesalohd“ aufs Treppchen Mundart in Reilingen: Charly Weibel hat den zweiten Platz beim Wettbewerb „De Gnitze Griffel“ gewonnen / Mit uns spricht er über die Fremdsprache Hochdeutsch und seine Anfänge Von unserem Redaktionsmitglied Vanessa Schäfer Reilingen. Preisgekrönt für seine Muttersprache: Im Mundartwettbewerb &#8222;De Gnitze Griffel&#8220; hat der Reilinger Charly Weibel [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://charlyweibel.de/2019/03/13/preistraeger-beim-mundartwettbewerb-2/">Preisträger beim Mundartwettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://charlyweibel.de">Charly Weibel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Schwetzinger Zeitung, Montag, 17.08.2015</h4>
<h2>Mit „Geelariewesalohd“ aufs Treppchen</h2>
<h3>Mundart in Reilingen: Charly Weibel hat den zweiten Platz beim Wettbewerb „De Gnitze Griffel“ gewonnen / Mit uns spricht er über die Fremdsprache Hochdeutsch und seine Anfänge</h3>
<p>Von unserem Redaktionsmitglied Vanessa Schäfer</p>
<p style="text-align: justify;">Reilingen. Preisgekrönt für seine Muttersprache: Im Mundartwettbewerb &#8222;De Gnitze Griffel&#8220; hat der Reilinger Charly Weibel in der Kategorie &#8222;Lieder&#8220; den zweiten Platz belegt. Die Entscheidung sei der Jury nicht leichtgefallen, heißt es in einer Pressemitteilung des Regierungspräsidiums, deren Arbeitskreis Heimatpflege alle zwei Jahre den Preis ausschreibt. Zwischen den Rap &#8222;Do gher ma no&#8220; (erster Platz) und &#8222;Monchmol om Rhei&#8220; (dritter Platz) gesellte sich die Nummer &#8222;Geelariewesalohd&#8220; des Reilingers. Den Preis nimmt Charly Weibel im Oktober im Bruchsaler Bürgerzentrum entgegen. Wir haben uns vorab mit ihm unterhalten.</p>
<p style="text-align: justify;">Herr Weibel, der zweite Preis beim Mundartwettbewerb &#8222;De Gnitze Griffel&#8220;: Wie sind Sie zu Mundartliedern gekommen? Sie waren doch lange mit &#8222;Jezebel&#8217;s Tower&#8220; in der Rockschiene tätig.</p>
<p style="text-align: justify;">Charly Weibel: Während der Zeit mit &#8222;Jezebel&#8217;s Tower&#8220; habe ich jemanden in Mundart singen hören und mir gedacht: Das kann ich besser. Mit dem Keyboarder meiner Band habe ich dann unsere Jezebel&#8217;s-Tower-Ballade &#8222;Friends&#8220; mit dem Mundart-Titel &#8222;En Freund fass Lehwe&#8220; eingespielt, aus &#8222;Deep in me&#8220; wurde &#8222;Dief in mir&#8220;. Daraus habe ich dann eine Maxi-CD gemacht, vier Songs, zwei in Reilingerisch, zwei in Englisch. Damit fing alles an. Es hat einfach funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Erfolgreich, wenn man sich Ihren zweiten Preis anschaut?.?.?.</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: Ja, ich habe jetzt schon dreimal am &#8222;Gnitze Griffel&#8220; teilgenommen. Jedes Mal in der Sparte &#8222;Lied&#8220;. Ohne Musik hätte ich mich da nie ran getraut. 1989 habe ich mit &#8222;En Freund fass Lehwe&#8220; den ersten Preis gewonnen, 2009 mit &#8222;Mir sinn hald all sou wie ma sinn&#8220; den dritten.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Reihe macht sich der zweite Preis ja richtig gut?.?.?.</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: Ja, das ist was ganz Tolles. Der &#8222;Gnitze Griffel&#8220; ist so etwas wie der Oscar für Mundart-Liedermacher. Ich freue mich wie Sau.</p>
<p style="text-align: justify;">Ihr Lied &#8222;Geelariewesalohd&#8220; hat sich gegen die Lieder der Mitbewerber durchgesetzt. Wieso haben Sie sich bei der Bewerbung für diese Nummer entschieden?</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: Ich habe mich eigentlich mit dem Lied &#8222;Imma weida&#8220; beworben, weil ich gedacht habe, dass das ein richtig gutes, schönes Lied ist. Das gefällt mir selbst. Man musste aber zwei Stücke einreichen. Also habe ich &#8222;Geelariewesalohd&#8220; mitgeschickt und der hat die Jury wohl beeindruckt. Mein Favorit hat es nicht geschafft?.?.?.</p>
<p style="text-align: justify;">Worum geht es im Siegersong?</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: Das Lied hat nicht viel Sinn. Es geht eigentlich nur darum, dass man &#8222;Geelariewesalohd&#8220; gern isst. Das andere eingereichte Lied hat dagegen Tiefsinn. Es handelt vom Abschiednehmen, von einem endgültigen Abschied mit der Option, dass danach vielleicht doch noch etwas kommt.</p>
<p style="text-align: justify;">Was können Sie in Reilingerisch besser ausdrücken als in Hochdeutsch?</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: Alles. Dialekt ist die Sprache, mit der man aufwächst, das ist die Heimat. Für Hochdeutsch muss ich im Kopf immer erst das, was ich sagen will, für mich übersetzen. Reilingerisch dagegen geht direkt aus dem Bauch raus, da braucht es keinen Filter.</p>
<p style="text-align: justify;">Gibt es Situationen, in denen Sie sich auch in Hochdeutsch ausdrücken?</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: Bei Sitzungen versuche ich mich in einer Annäherung an Hochdeutsch, so dass mich auch andere verstehen können. Aber letztendlich kann ich nur zwei Weltsprachen: Englisch und Kurpfälzisch. (lacht)</p>
<p style="text-align: justify;">Wie fühlen Sie sich, wenn Sie Hochdeutsch sprechen?</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: Ich fühle mich nicht so frei. Man wird dadurch automatisch in eine Richtung geleitet, die einen einengt, und tut sich schwer. In Dialekt kann man halt äfach schwätze.</p>
<p style="text-align: justify;">Wissen Sie schon, was Sie mit dem Preisgeld für den zweiten Preis anstellen?</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: Ich habe gerade eine neue CD gemacht. &#8222;Johr um Johr&#8220;. Da muss ich noch ein bisschen etwas bezahlen. Außerdem braucht ein Musiker immer neue Instrumente. Wobei die Frage ist, ob er sie wirklich braucht. (lacht) Aber für mich ist jede Gitarre anders, mit jeder habe ich einen anderen Bezug zu der Musik, die ich mache. Das Preisgeld fließt also wieder in die Musik.</p>
<p style="text-align: justify;">Kennen Sie die Beiträge der Kollegen, die ebenfalls gewonnen haben, oder lernen Sie diese erst bei der Preisverleihung kennen?</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: Die Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb ist, dass es sich bei den eingereichten Liedern um unveröffentlichtes Material handelt. Daher kenne ich die Beiträge nicht. Aber ich freue mich sehr auf Joy Fleming, die der Topact des Abends sein wird. Ich bin gespannt, so eine Frau mit so einer grandiosen Stimme kennenzulernen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gibt es auch eine Frage, die Sie ihr gern stellen würden?</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: Wenn ich mich traue, werde ich sie fragen, ob sie auf meiner nächsten CD mitsingen will.</p>
<p style="text-align: justify;">Es heißt ja immer, dass Dialekte vom Aussterben bedroht sind. Können Sie uns drei gefährdete Wörter nennen?</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: &#8222;Hutschebiss&#8220; zum Beispiel. Damit gemeint ist, wenn einem jemand mit zwei Fingern in den Oberschenkel zwickt. Oder &#8222;alleritt&#8220; für &#8222;immer wieder&#8220;. Ein drittes Wort ist &#8222;Krotzisch&#8220;, also das, was am Ende von Obst und Gemüse übrig bleibt, das, was man nicht mitisst.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur in der Sprache ist Heimat &#8211; so sieht es Mundart-Kabarettist Hans-Peter Schwöbel. Können Sie das unterschreiben?</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: Ja klar. Heimat ist Sprache und umgekehrt. Ich mag alle Mundart-Größen der Region so wie Chako Habekost und Hans-Peter Schwöbel. Er zeigt, dass es im Dialekt auch anspruchsvoll geht?.?.?.</p>
<p style="text-align: justify;">.?.?. wobei mit Dialektsprechenden ja häufig auch das Wort &#8222;Bauer&#8220; assoziiert wird.?.?.</p>
<p style="text-align: justify;">Weibel: Man kann hinter der Sprache eben viel verstecken.?.?.</p>
<h4 style="text-align: justify;"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-400" src="https://charlyweibel.de/hp/wp-content/uploads/2019/03/2015_polizei.jpg" alt="" width="396" height="600" srcset="https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/2015_polizei.jpg 396w, https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/2015_polizei-198x300.jpg 198w" sizes="(max-width: 396px) 100vw, 396px" />Zur Person</h4>
<p style="text-align: justify;">Charly Weibel, eigentlich Karl Weibel, ist 58 Jahre alt, verheiratet, hat zwei Töchter und einen Enkel.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Reilinger arbeitet als Polizeioberkommissar beim Polizeiposten Neulußheim.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit über 20 Jahren ist Charly Weibel als Mitglied der SPD im Reilinger Gemeinderat, seit 2007 für die Sozialdemokraten im Kreisrat tätig.</p>
<p style="text-align: justify;">Musikalische Bekanntheit erlangte der Reilinger durch seine Rockband &#8222;Jezebel&#8217;s Tower&#8220;, die von 1992 bis 2003 bestand. Im Oktober 1995 trat Jezebel&#8217;s Tower sogar beim Skip-Rock-Festival in Bukarest im Vorprogramm von Iron Maiden auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Neben der Musik gehören Joggen und Radfahren zu den Hobbys des 58-Jährigen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://charlyweibel.de/2019/03/13/preistraeger-beim-mundartwettbewerb-2/">Preisträger beim Mundartwettbewerb</a> erschien zuerst auf <a href="https://charlyweibel.de">Charly Weibel</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Vorstellung der CD &#8222;Johr um Johr!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[charly1607]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 15:11:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Presseberichte 2015]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schwetzinger Zeitung vom 19.4.2015</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://charlyweibel.de/2019/03/13/vorstellung-der-cd-johr-um-johr/">Vorstellung der CD &#8222;Johr um Johr!</a> erschien zuerst auf <a href="https://charlyweibel.de">Charly Weibel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Schwetzinger Zeitung vom 19.4.2015</h4>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-397" src="https://charlyweibel.de/hp/wp-content/uploads/2019/03/2015_cd2.jpg" alt="" width="1129" height="479" srcset="https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/2015_cd2.jpg 1129w, https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/2015_cd2-300x127.jpg 300w, https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/2015_cd2-768x326.jpg 768w, https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/2015_cd2-1024x434.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1129px) 100vw, 1129px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://charlyweibel.de/2019/03/13/vorstellung-der-cd-johr-um-johr/">Vorstellung der CD &#8222;Johr um Johr!</a> erschien zuerst auf <a href="https://charlyweibel.de">Charly Weibel</a>.</p>
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		<title>Anküdigung der CD &#8222;Johr um Johr&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[charly1607]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 15:09:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Presseberichte 2015]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schwetzinger Zeitung vom 8.4.2015</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://charlyweibel.de/2019/03/13/ankuedigung-der-cd-johr-um-johr/">Anküdigung der CD &#8222;Johr um Johr&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://charlyweibel.de">Charly Weibel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Schwetzinger Zeitung vom 8.4.2015</h4>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-394" src="https://charlyweibel.de/hp/wp-content/uploads/2019/03/2015_cd1.jpg" alt="" width="1193" height="1107" srcset="https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/2015_cd1.jpg 1193w, https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/2015_cd1-300x278.jpg 300w, https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/2015_cd1-768x713.jpg 768w, https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/2015_cd1-1024x950.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1193px) 100vw, 1193px" /></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Preisverleihung des Mundartwettbewerbs</title>
		<link>https://charlyweibel.de/2018/02/22/preisverleihung-des-mundartwettbewerbs/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[charly1607]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 15:35:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Presseberichte 2015]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Reilinger Nachrichten vom 20.10.2015 Auch Joy Fleming schmeckte der „Geelariewesalohd“ Bruchsal, 15. Oktober 2015, 20.30 Uhr. Charly Weibel geht rauf auf die Bühne, stöpselt seine Gitarre ein, ein kurzer Spruch, welcher die Zuschauer gleich zum Lachen bringt und schon geht es los. Für den Reilinger folgte nun sein musikalisches Highlight des Jahres, denn schon kurz [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://charlyweibel.de/2018/02/22/preisverleihung-des-mundartwettbewerbs/">Preisverleihung des Mundartwettbewerbs</a> erschien zuerst auf <a href="https://charlyweibel.de">Charly Weibel</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Reilinger Nachrichten vom 20.10.2015</h4>
<h2>Auch Joy Fleming schmeckte der „Geelariewesalohd“</h2>
<p style="text-align: justify;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-full wp-image-407" src="https://charlyweibel.de/hp/wp-content/uploads/2019/03/10.jpg" alt="" width="515" height="420" srcset="https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/10.jpg 515w, https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/10-300x245.jpg 300w" sizes="(max-width: 515px) 100vw, 515px" />Bruchsal, 15. Oktober 2015, 20.30 Uhr. Charly Weibel geht rauf auf die Bühne, stöpselt seine Gitarre ein, ein kurzer Spruch, welcher die Zuschauer gleich zum Lachen bringt und schon geht es los. Für den Reilinger folgte nun sein musikalisches Highlight des Jahres, denn schon kurz nach den ersten Akkorden unterstützten über 800 Zuschauer im vollbesetzten Bruchsaler Bürgerzentrum den Mundartsänger durch rhythmisches Klatschen. Manche setzten auch gleich beim Refrain mit ein und sangen mit.</p>
<p style="text-align: justify;">Sein Wettbewerbsbeitrag &#8222;Geeariewesalohd&#8220; traf ganz offensichtlich direkt den Nerv des Publikums. Lang anhaltender Applaus war der verdienter Lohn für den gelungenen Auftritt. Sogar Stargast Joy Fleming erwähnte während ihres Vortrags ausdrücklich lobend den Vortrag des Reilingers. In ihrer unnachahmlichen Art meinte sie &#8222;Des mit denne Geelariewe war arg schäh!&#8220;</p>
<p style="text-align: justify;">
Groß war dann auch die Freude, als ihm kurze Zeit später durch die Regierungspräsidentin Nicolette Kressl die Urkunde für den 2. Preis des Mundartwettbewerbs „Der Knitze Griffel“ 2015 überreicht wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Angesichts des Umstandes, dass dieser Preis, welcher auch als „Oscar der Mundart“ bezeichnet wird, nur jedes zweite Jahr verliehen wird und der Tatsache, dass der Reilinger nun schon das vierte Mal unter den Preisträgern ist, belegt, dass er sich in diesem Genre etabliert hat und sich zu den Besten der Region zählen darf.<br />
Seine neueste CD „Johr um Johr“ ist in der Reilinger Postagentur von Petra Penther erhältlich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-406" src="https://charlyweibel.de/hp/wp-content/uploads/2019/03/08.jpg" alt="" width="503" height="515" srcset="https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/08.jpg 503w, https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/08-293x300.jpg 293w" sizes="(max-width: 503px) 100vw, 503px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-405" src="https://charlyweibel.de/hp/wp-content/uploads/2019/03/02.jpg" alt="" width="515" height="291" srcset="https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/02.jpg 515w, https://charlyweibel.de/wp-content/uploads/2019/03/02-300x170.jpg 300w" sizes="(max-width: 515px) 100vw, 515px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://charlyweibel.de/2018/02/22/preisverleihung-des-mundartwettbewerbs/">Preisverleihung des Mundartwettbewerbs</a> erschien zuerst auf <a href="https://charlyweibel.de">Charly Weibel</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit Doris Steinbeißer und mir</title>
		<link>https://charlyweibel.de/2018/01/13/interview-mit-doris-steinbeisser-und-mir/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[charly1607]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jan 2018 15:30:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Presseberichte 2015]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schwetzinger Zeitung vom 4.9.2015 „Der Trend geht zur Zweisprachigkeit“ Im Doppel-Interview: Die Mundart-Experten und gebürtigen Kurpfälzer Charly Weibel und Doris Steinbeißer über das Thema Dialekt im 21. Jahrhundert Von unseren Redaktionsmitglieder Carina Troll und Katharina Schwindt Region. Jede Region hat ihre Eigenheiten. Auch in Sachen Sprache: die Mundart. Über die Generationen hinweg geht der Dialekt [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://charlyweibel.de/2018/01/13/interview-mit-doris-steinbeisser-und-mir/">Interview mit Doris Steinbeißer und mir</a> erschien zuerst auf <a href="https://charlyweibel.de">Charly Weibel</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Schwetzinger Zeitung vom 4.9.2015</h4>
<h2>„Der Trend geht zur Zweisprachigkeit“</h2>
<h3>Im Doppel-Interview: Die Mundart-Experten und gebürtigen Kurpfälzer Charly Weibel und Doris Steinbeißer über das Thema Dialekt im 21. Jahrhundert</h3>
<p>Von unseren Redaktionsmitglieder Carina Troll und Katharina Schwindt</p>
<p>Region. Jede Region hat ihre Eigenheiten. Auch in Sachen Sprache: die Mundart. Über die Generationen hinweg geht der Dialekt jedoch mehr und mehr verloren. Doris Steinbeißer und Charly Weibel setzen sich für dessen Erhaltung ein. Im Interview erzählen sie von ihrer Leidenschaft.</p>
<p>Was ist das Besondere am kurpfälzischen Dialekt?</p>
<p>Charly Weibel: Das ist die gedehnte, breite Aussprache. Das Ziehen von Vokalen. Man merkt, dass wir viel Zeit haben beim Schwätzen (lacht). Keine Hektik in der Sprache.</p>
<hr />
<p><strong><span style="color: #0000ff;">Infos zu den Mundart-Experten + Verlosung</span></strong></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Charly Weibel: Der 58-jährige Polizist aus Reilingen tritt seit 1998 als Mundart-Künstler auf. Davor war er Rocksänger, wollte aber lieber in Dialekt singen. Er gewann mehrere Preise, zuletzt den zweiten Platz beim Mundart-Wettbewerb &#8222;De Gnitze Griffel&#8220; in der Kategorie &#8222;Lieder&#8220;.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Doris Steinbeißer: Die 55-jährige Journalistin stammt aus Ketsch und arbeitet beim SWR. Mit ihrem Kollegen Eberhard Reuß gibt sie in der Radiosendung &#8222;Kurpälzisch fer Neigeplackte&#8220; regelmäßig Dialekt-Nachhilfe.</span></p>
<p><span style="color: #0000ff;">Verlosung: Zu gewinnen gibt es fünf Exemplare von Charly Weibels neuem Album &#8222;Johr um Johr&#8220;. Einfach bis 20. September eine E-Mail mit dem Stichwort &#8222;Dialekt&#8220; an sz-gewinnspiel@schwetzinger- zeitung.de senden.</span></p>
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<p>Doris Steinbeißer: Die Satzmelodie ist toll, das hat etwas Grooviges. Natürlich gibt es ganz eigene Wörter im Dialekt und von der Grammatik her bestehen Unterschiede zur Hochsprache.</p>
<p>Wie unterscheidet sich Kurpfälzisch von anderen pfälzischen Dialekten?</p>
<p>Weibel: Das Pfälzische und Kurpfälzische sind sich durch die 700 Jahre Kurpfalz, die wir zusammen durchlebt haben, ähnlicher als viele andere Dialekte aus der Umgebung. Unterschiede zeigen sich nur in einzelnen Wörtern. Steinbeißer: Das ist richtig. Dennoch hat jede Gemeinde, jede Stadt einen eigenen Dialekt. In Ketsch sagen wir &#8222;ich bin gewesst&#8220;, in Hockenheim, &#8222;ich bin gwesst&#8220;.</p>
<p>Was lässt sich besser im Kurpfälzischen ausdrücken als im Hochdeutschen?</p>
<p>Weibel: Grundsätzlich schon mal alle Schimpfwörter, die sind in der Muttersprache schneller gesagt und kommen mehr auf den Punkt. Wenn man Glück hat, versteht der andere den Ausdruck nicht, dann droht einem keine Beleidigungsklage (lacht). Mein Lieblingsbuchstabe ist übrigens das &#8222;ea&#8220; wie im französischen Namen &#8222;Jean&#8220;.</p>
<p>Was verbinden Sie persönlich mit diesem Dialekt? Sind Sie damit aufgewachsen?</p>
<p>Steinbeißer: Das Kurpfälzische ist die Sprache meiner Kindheit. Als Joy Fleming anfing zu singen und unser Dialekt im Rundfunk und Fernsehen zu hören war, klang das für mich irgendwie peinlich. Wir waren nicht wie die Bayern, die stolz auf ihren Dialekt waren. Heute finde ich das gar nicht mehr schlimm. Unser Singsang passt gut zur Musik.</p>
<p>Weibel: Ich war früher Rocksänger, aber dann habe ich jemanden in Dialekt singen gehört und dachte mir, &#8222;das kannst du auch oder sogar besser&#8220;. Also fing ich an, mich intensiver mit der &#8222;Sproch&#8220; zu beschäftigen. Davon abgesehen bin ich in Reilingen verwurzelt und auch mit dem Dialekt aufgewachsen. Ich sage immer, &#8222;Reilingen is mei Lewe, mei Heimat und mei Sproch&#8220;.</p>
<p>Gibt es neben dem Kurpfälzischen noch einen Dialekt, den Sie gern beherrschen würden?</p>
<p>Steinbeißer: Ich würde gern Plattdeutsch können. Das klingt toll. Aber das ist ja kein Dialekt, sondern eine eigene Sprache. Schweizerdeutsch finde ich auch schön.</p>
<p>Weibel: Saarländisch finde ich ganz witzig: &#8222;Hamma gess und getrunk.&#8220; Wenn man etwas weglassen kann, ist das immer gut, spart Zeit.</p>
<p>Können Sie bestätigen, dass Dialekte immer mehr aussterben?</p>
<p>Steinbeißer: Leider ja. Die Frage, wer noch Dialekt spricht, ist interessant. Den besten Mannheimer Dialekt sprechen etwa die jungen Türken in der Filsbach, wie mir ein Sprachwissenschaftler vom Institut für Deutsche Sprache einst mitteilte. Die ersten Gastarbeiter hätten nur diesen Dialekt gelernt, da sie mit Menschen zusammenarbeiteten, die von morgens bis abends Dialekt sprachen. Heute verlassen die Menschen ihr Umfeld und haben als gemeinsame Sprache das Hochdeutsche.</p>
<p>Mundart retten &#8211; welchen Beitrag leisten Sie?</p>
<p>Weibel: Ich mache alles dafür! Ich bin regelmäßig als Mundart-Künstler in der Region unterwegs. Im Jahr 1998 habe ich angefangen. Seitdem unterhalte und singe ich in Mundart, vor kurzem habe ich meine vierte CD &#8222;Johr um Johr&#8220; herausgebracht.</p>
<p>Steinbeißer: &#8222;Kurpälzisch fer Neigeplackte&#8220; &#8211; das ist eine Mundart-Serie, die ich gemeinsam mit meinem SWR-Kollegen Eberhard Reuß mache. Dabei reden wir in breiter Mundart über den Alltag in der Region.</p>
<p>Unterstützt Ihre Familie Sie in dem, was Sie tun?</p>
<p>Steinbeißer: Meine Familie hat früher nur Dialekt gesprochen. Ich bin eben zweisprachig aufgewachsen, sage ich immer. Mit meinen Eltern rede ich auch heute nur Dialekt. Ich kann Hochdeutsch und Kurpfälzisch fließend.</p>
<p>Weibel: Meine Frau spricht an sich Hochdeutsch, meine Kinder Dialekt und Hochdeutsch. Aber wenn es mal schnell gehen muss, kommt auch bei ihnen eher der Dialekt zum Einsatz. Dialekt schwätzt man eben aus dem Bauch heraus und das Hochdeutsche geht immer über den Kopf.</p>
<p>Finden Sie, dass Dialekt sexy ist?</p>
<p>Weibel: Aber natürlich ist er das! Was meinen Sie? Dieses Urwüchsige kann einen positiven Eindruck machen, während jemand, der Hochdeutsch redet, vielleicht gestelzt rüberkommt. Je nachdem, was für einen Typ Mensch man eben sucht (lacht).</p>
<p>Steinbeißer: Zumindest sind die Zeiten, in denen Dialekt verpönt war, vorbei. Früher hieß es, Dialektsprecher sind dumm und ungebildet. Heute haftet dem Dialekt etwas Komisches an, es ist die Sprache der Comedians und Kabarettisten. Dialekt ist eine eigenständige Sprache, die aber hauptsächlich in der Freizeit benutzt wird.</p>
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