Corona…

…lässt uns offensichtlich so schnell nicht los.

Hatte ich das Thema anfangs noch belächelt und behauptet, es ginge schnell vorbei, musste ich mich doch eines Besseren belehren lassen.

Heute ist der 16. November 2020 und wir sind wieder im „Lockdown“, also runtergefahren. Genau wie mir ergeht es auch den anderen, mir bekannten Musikerkollegen. Es gibt keinerlei Auftrittsmöglichkeiten; weder auf privaten, noch auf öffentlichen Veranstaltungen.

Zu meinem Glück betreibe ich die Musik nur als Hobby und muss nicht davon leben. Bei vielen meiner Kollegen ist das anders und man kann sich vorstellen, wie die Verzweiflung angesichts dieser misslichen Lage zunimmt.

Durch Live-Streams bei Facebook oder bei anderen Plattformen kann man zwar ab und zu seine Kunst vortragen; einträglich ist das aber nicht. In aller Regel sind diese Auftritte nicht mit Einnahmen verbunden und falls doch, so decken diese nicht einmal die Kosten, die man für Aufnahmetechnik vorstrecken muss.

Ich nutze die Zeit und nehme mit unserem früheren Gitarristen Matze Wurm, sowie dem Bassisten Jerry Schäfer und dem Drummer Manni Kuhnle einige alte, bisher noch unveröffentlichte Stücke von Jezebel’s Tower auf.

Außerdem wird gerade meine neue Mundart-CD produziert. Dabei unterstützen mich Helmut Dörr und Jürgen Köhler (The Scones) in bewährter Weise.

In Matzes Tonstudio

Was bleibt ist nur die Hoffnung. Die Hoffnung, dass der entdeckte Impfstoff tatsächlich so wirkunsvoll ist, wie man das mitgeteilt hat und die Hoffnung, dass die Verteilung dieses Impfstoffes so rasch erfolgt, dass in absehbarer Zeit für alle wieder ein „normales“ Leben möglich sein wird.

Ich wünsche allen Lesern dieser Zeilen Gesundheit, Geduld im Umgang mit ihren Kindern und verbinde es mit der Hoffnung, dass wir auch etwas aus dieser Krise lernen. Zueinander zu stehen und zusammen zu halten ist nämlich auch dann möglich, wenn es einem gut geht.

In diesem Sinne:
Macht’s gut da draußen. Irgendwann sehen/hören wir uns sicher wieder!